Kosten, Aufwand, Rechtsschutz

Sollten Sie sich den Rechtsanwalt Ihrer Meinung nach nicht leisten können oder wollen, sollten Sie von den Möglichkeiten der Beratungshilfe („Beratungsschein“ und Prozesskostenhilfe) gebrauch machen oder Ihren Rechtsanwalt um eine Erfolgshonorarvereinbarung bitten und Ihre wirtschaftliche Lage erläutern. In begründeten Ausnahmefällen, (die uns jedoch auch mittels Unterlagen nachgewiesen werden müssten) vertreten wir auch mal ohne Vorschuss und in krassen sozialen Härtefällen ggf. sogar pro bono (also ohne Gebühren zu verlangen).

Außerdem gibt es Prozessfinanzierungsgesellschaften, die Ihre Prozesskosten übernehmen, wenn der Fall nach einer Prüfung Erfolg verspricht; Sie müssen den wirtschaftlichen Vorteil mit dem Prozessfinanzierer teilen, das kann im Einzelfall mehr als die Hälfte des Gewinns sein.

Zudem können Sie Ihre Forderung verkaufen. Sie bekommen nur einen Teil des Geldes, den dann aber sicher. Wir können Ihnen einen Kontakt zu Investoren oder Factoring – Unternehmen herstellen, wenn Sie dies wünschen.

Auch diesbezüglich beraten wir Sie gerne.

Wichtig für den Kunden: So lange er bei uns keinen Anwaltsvertrag unterschrieben hat, kostet es auch nichts. In der Regel: erste Einschätzung und mündliche Beratung sowie Einholung Rechtsschutz kostenlos.

Das Unterschreiben nur einer Vollmacht führt nicht dazu, dass ein Anwaltsvertrag (und damit: Kostenpflicht) zustande kommen.

Die Kosten sind im Anwaltsvertrag genau beschrieben, hier in aller Kürze:

Vorgerichtlich: Wir verlangen eine Pauschale, die sich an den 10 % des realisierten wirtschaftlichen Vorteils orientiert Vorteil = ersparte Zinsen + zurückgeholte Zinsen Damit sind wir in den meisten Fällen vergleichsweise günstig.

Im gerichtlichen Verfahren fallen die gesetzlichen Gebühren an.

Die Gebühren stehen zwar rechtlich fest, da sie im Gesetz geregelt sind, aber es kommt darauf an,

– ob bei Anwälten & Parteien Reisekosten entstehen (häufig)

– Gutachten eingeholt werden (eher unwahrscheinlich)

– mehrere Termine stattfinden (eher unwahrscheinlich)

– Zeugen gehört werden müssen (eher unwahrscheinlich)

– ein Terminsvertreter beauftragt werden muss (gut möglich, kostet zusätzlich 200 € – 600 €)

– wieviele Instanzen durchlaufen werden (die 2. Instanz kostet etwas mehr als die erste)

– Ob Kopien abgerechnet werden (weniger üblich)

Das Kostenrisiko setzt sich – ganz allgemein gesprochen –  zusammen aus

– Gerichtsgebühren (muss der Kläger als Vorschuss leisten)

– Gebühr eigener Anwalt

– Gebühr Gegner (müssen im Fall der Niederlage durch den Kläger – also durch Sie – bezahlt werden)

Das beste „Gefühl“ für die Kostenseite bekommen Sie, wenn Sie mit einem der vielen Prozesskostenrechner, die es im Netz gibt, „herumspielen“.

Dazu müssen Sie zunächst den Streitwert wissen. Streitwert ist meist die Summe aller Zins- und Tilgungszahlungen, die bis dato an die Bank durch Sie erbracht worden sind. Im Fall mehrerer Darlehen (wenn sie bei derselben Bank aufgenommen wurden) diese Beträge einfach zusammenzählen.

Wir empfehlen diesen Prozesskostenrechner:

https://anwaltverein.de/de/service/prozesskostenrechner

Geben Sie oben im Feld den Streitwert ein – durch anklicken der verschiedenen Optionen können Sie ermitteln, was in welcher Instanz an Gebühren anfällt.

Hier noch einige „Merkposten“:

Die Gerichtskosten müssten Sie vorab bezahlen. Sonst wird die Klage nicht zugestellt.

Die Kosten für den Gegner fallen nur an, wenn Sie ganz unterliegen. Wenn Sie teilweise unterliegen, fallen die Kosten teilweise an.

Wenn Sie voll obsiegen, bekommen Sie Ihre Kosten voll erstattet, aber nur in Höhe der gesetzlichen Gebühren, nicht ein eventuelles Erfolgshonorar.

Rechnen Sie bitte nicht damit, dass es „ruck zuck“ geht. Es geht oft um viel Geld und viele Banken wehren sich lebhaft. Zwischen 2 Wochen und 12 Monaten hatten wir schon alles. Realistische Zeiträume sind: bei einer außergerichtlichen Regelung 6 Wochen, bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung mindestens (!) 5 Monate.

Wenn Sie einen „vollen Sieg“ davontragen wollen, also insbesondere auch die Zinsen für die Vergangenheit von der Bank haben wollen, müssen Sie mit 2 Instanzen rechnen, das kann ohne Weiteres 12 – 20 Monate dauern.

Die Banken vergleichen sich gerne so, dass man Sie ohne oder gegen eine geringe Vorfälligkeitsentschädigung aus dem Darlehen lässt oder Ihre Zinsen auf das derzeitige Niveau anpasst. Das lohnt sich dann, wenn Ihre Zinsbindungsfrist noch lange läuft, also mindestens 3 Jahre.

Wenn der Vertrag nicht mehr lange läuft, dann ist die Vorfälligkeitsentschädigung ohnehin gering. Dann sollten Sie „Zinsen zurückholen“, also Nutzungsentscädigung geltend machen; wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen, die das trägt, sollten Sie in diesen Fällen „durchklagen“, wenn Sie keinen Druck haben, das Verfahren schnell zu beenden.

Dass Banken auch noch „Geld drauflegen“ im Rahmen eines außergerichtlichen Vergleichs, ist eine unrealistische Erwartung. Im Rahmen eines gerichtlichen Vergleichs kommt das aber nicht selten vor.

Grundsätzlich ja, Sie müssen zudem die Kosten der Gegenseite tragen, wenn Sie verlieren.

Etwas genauer:

Im gerichtlichen Verfahren fallen die gesetzlichen Gebühren an.

Die Gebühren stehen zwar rechtlich fest, da sie im Gesetz geregelt sind, aber es kommt darauf an,

– ob bei Anwälten & Parteien Reisekosten entstehen (häufig)

– Gutachten eingeholt werden (eher unwahrscheinlich)

– mehrere Termine stattfinden (eher unwahrscheinlich)

– Zeugen gehört werden müssen (eher unwahrscheinlich)

– ein Terminsvertreter beauftragt werden muss (gut möglich, kostet zusätzlich 200 € – 600 €)

– wieviele Instanzen durchlaufen werden (die 2. Instanz kostet etwas mehr als die erste)

– Ob Kopien abgerechnet werden (weniger üblich)

Das Kostenrisiko setzt sich – ganz allgemein gesprochen –  zusammen aus

– Gerichtsgebühren (muss der Kläger als Vorschuss leisten)

– Gebühr eigener Anwalt

– Gebühr Gegner (müssen im Fall der Niederlage durch den Kläger – also durch Sie – bezahlt werden)

Das beste „Gefühl“ für die Kostenseite bekommen Sie, wenn Sie mit einem der vielen Prozesskostenrechner, die es im Netz gibt, „herumspielen“.

Dazu müssen Sie zunächst den Streitwert wissen. Streitwert ist meist die Summe aller Zins- und Tilgungszahlungen, die bis dato an die Bank durch Sie erbracht worden sind. Im Fall mehrerer Darlehen (wenn sie bei derselben Bank aufgenommen wurden) diese Beträge einfach zusammenzählen. In Fällen, in denen nur die Vorfälligkeitsentschädigung zurückgefordert wird, ist das der Betrag der Vorfälligkeitsentschädigung.

Wir empfehlen diesen Prozesskostenrechner:

https://anwaltverein.de/de/service/prozesskostenrechner

Geben Sie oben im Feld den Streitwert ein – durch anklicken der verschiedenen Optionen können Sie ermitteln, was in welcher Instanz an Gebühren anfällt.

Hier noch einige „Merkposten“:

Die Gerichtskosten müssten Sie vorab bezahlen. Sonst wird die Klage nicht zugestellt.

Die Kosten für den Gegner fallen nur an, wenn Sie ganz unterliegen. Wenn Sie teilweise unterliegen, fallen die Kosten teilweise an.

Wenn Sie voll obsiegen, bekommen Sie Ihre Kosten voll erstattet, aber nur in Höhe der gesetzlichen Gebühren, nicht ein eventuelles Erfolgshonorar.

Ja, wenn das Haus selbst bewohnt war/ist und nicht selbst gebaut, sondern „gebraucht“ gekauft wurde UND die finanzierte Immobilie von Ihnen selbst genutzt wird.

In weit über 90 % der Fälle zahlt die Rechtsschutzversicherung „freiwillig“. Sonst muss die Rechtsschutzversicherung verklagt werden (diesen Prozess gegen sich selbst muss die Versicherung nicht decken) oder der Versicherungs-Ombudsmann angerufen werden (Vorteil: kostenfrei). Klagen gegen Rechtsschutzversicherungen machen wir besonders gerne und daher in der Regel ohne Gebührenvorschuss.

Sie sollten auf keinen Fall selber mit der Rechtschutzversicherung Kontakt aufnehmen. Die Rechtschutzversicherungen Fragen unserer Erfahrung nach gezielt nach Versicherungsausschlüssen. Wenn Sie diese nicht kennen, treten Sie vielleicht in eine Falle. Überlassen Sie daher bitte unbedingt uns die Anfrage bei der Rechtschutzversicherung. Dies gilt auch dann, wenn sie „Profi“ sind, also Versicherungsfachmann oder Rechtsanwalt. Es handelt sich nämlich um eine sehr spezielle Materie.

Die Deckungsanfrage erfolgt auch nicht vor dem Widerruf, sondern nachdem die gegnerische Bank Ihren Einspruch abgelehnt hat. Dies hat versicherungsrechtliche Gründe. Der Versicherungsfall tritt nämlich erst dann ein, wenn eine Rechtsverletzung zu Ihren Lasten erfolgt ist. Das ist jedoch erst dann der Fall, wenn der Gegner Ihre Ansprüche abgelehnt hat. Die Versicherungen beantworten auch keine Voranfragen, ob sie denn eintrittspflichtige wäre, wenn der Gegner ablehnen würde.

Unserer Erfahrung nach sind die Darlehensnehmer vorsichtig, wenn eine Rechtschutzversicherung nicht eintritt. Denn diese Verfahren können recht teuer sein. Am „risikoärmsten“ ist die Sache noch, wenn eine bereits bezahlte Vorfälligkeitsentschädigung zurückgeholt werden muss. In diesen Fällen geht um „relativ“ geringe Beträge, so dass sich die Kosten in Grenzen halten. Wenn Sie jedoch die komplette Rückabwicklung des Darlehens wünschen, errechnet sich der Streitwert aus der Summe der bereits erbrachten Zins- und Tilgungsleistungen, was schon mal erhebliche Beträge sein können. Das ist ein Ergebnis aus der besonderen Weise, wie sich solche Streitwerte berechnen. Der Streitwert kann also  deutlich höher sein als der Vorteil, den Sie erlösen können. Sie zahlen also z.B. einen 200.000 € – Prozess, obwohl Ihr möglicher Vorteil nur 30.000 € wären. Dennoch kann es sich lohnen, das Darlehen zu widerrufen, da die Bank sich eventuell auf eine Einigung einlässt. Außerdem ist es möglich, dass früher oder später der Bundesgerichtshof genau über „Ihre“ Klausel entscheidet – mit der Folge, dass das Risiko, den Prozess zu verlieren, drastisch sinkt.

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